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  • Beitrags-Kategorie:CMS-Webdesign & SEO
  • Beitrag zuletzt geändert am:5. November 2022

Google Maps DSGVO-konform einbinden (WordPress)

Seit der DSGVO Gesetzesänderung im Jahr 2018 gibt es einige Dienste und Anwendungen auf Ihrer Website, welche eventuell im Konflikt mit den europäischen Datenschutzgesetzen stehen. Um keine Abmahnung oder empfindliche Strafen zu erhalten für DSGVO Verstöße auf der Website, erklären wir Ihnen auf diesem Blog, wie sie z.B. Google Fonts lokal einbinden. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns jedoch um die DSGVO-konforme Einbindung von Google Maps auf WordPress-Seiten bzw. Alternativen zu dem praktischen Kartendienst von Google.

Inhaltsverzeichnis

  1. DSGVO-konforme Google Maps Alternative
  2. Google Maps per Cookie-Plugin einbinden
  3. Karte als Bild mit Link zu Google Maps

Vorab sollte man sich als Webseitenbetreiber einmal die Frage stellen, ob es überhaupt notwendig ist eine interaktive Karte auf der Website zu integrieren. Denn neben eventuellen datenschutzrechtlichen Problemen, die solche Maps mit sich bringen können, sind es zudem kleine Skripte / Programme, die zusätzliche Website-Ladedzeit in Anspruch nehmen. Und eine gute Ladezeit einer Webpräsenz ist unabdinglich für ein gutes Google-Ranking bzw. den Erfolg einer Website. Mehr Wissenswertes zu dem Thema „WordPress Ladezeit verbessern für SEO“ finden Sie in dem gleichnamigen Blogbeitrag von uns.

1. MapZ.com als DSGVO-konforme Google Maps Alternative

MapZ ist ein deutscher Maps-Anbieter, welcher ebenfalls wie Google Maps interaktive Karten für ihre Website anbietet (ab 19,99 € im Monat) bzw. einbetten lässt. Im Gegensatz zu dem Kartendienst von Google wird der Kartendienst in Deutschland gehostet und ist daneben DSGVO-konform. D.h. es geschieht kein Datenaustausch der Nutzerdaten. Ebenfalls wird keine Einwilligung des Nutzers benötigt für das Laden der Map. Als kostenlosen Dienst bietet der Anbieter euch an, euren Standort einfach als Bild darstellen zu lassen. Mehr zu den Vorteilen von Karten als Bilder erläutern wir im letzten Punkt dieser Anleitung.

2. Google Maps per Cookie-Plugin einbinden (CMS WordPress)

Viele Webseitenbetreiber nutzen u.a. ihr Cookie-Plugin für die Rechtssicherheit und dafür, um sich die Erlaubnis der Nutzer vorweg einzuholen, dass sie mit der Nutzung von Google Maps einverstanden sind. Erst nach Einwilligung des Nutzers des Cookie-Hinweis wird dann die Google Karte angezeigt. Achtet daher auf die Funktionen eures Cookie-Plugins bzw. bittet euren Webdesigner dies zu beachten, für eine korrekte und einfache Einbindung von Google Maps auf WordPress. Wir empfehlen das kostenpflichtige WordPress-Plugin „Real Cookie Banner“ für die Einbindung von Google Maps und allen weiteren DSGVO-relevanten Skripten (wie z.B. Google Fonts, Google ReCaptcha, YouTube Videos etc. – siehe unsere anderen Blogbeiträge für Tipps zu den anderen Einbindungen). Im Gegensatz zu den meisten anderen Plugin hat Real Cookie Banner eine Funktion integriert eure Website automatisch zu überprüfen, was DSGVO-relevante Integrationen angeht. Im Anschluss wählt ihr die gewünschten Integrationen aus und das Plugin bindet diese so ein im System, dass Nutzer erst nach Einwilligung des Opt-Ins die jeweiligen Dienste wie Google Maps z.B. angezeigt bekommt. Bedenken sie, dass trotzdem ein entsprechender Verweis zu der Einbindung von Google Maps in ihrer Datenschutzerklärung stehen muss samt Erklärung dazu.

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3. Karte als Bild mit Link zum Kartenanbieter einbinden

Wie in der Einleitung bereits angesprochen, zerren interaktive Maps auf Webseiten auch immer an der Website-Ladezeit. Auch in der mobilen Ansicht kann es dazu kommen, dass User versehentlich die Kartendienste nutzen und den Bildschirmausschnitt dadurch verschieben. Da die Webseitenperformance daneben ein wichtiger SEO-Faktor für Google-Suchergebnisse darstellt, verzichten sie doch einfach auf die Einbindung eines performancelastigen Skripts. Sie können stattdessen ein Standortbild verwenden und wenn erwünscht eine Verlinkung in dem Bild einbinden, sodass beim Anklicken des Bildes der Nutzer z.B. zur Website von Google Maps gelangt. Sollten sie in dem Fall ihre Google-Bewertungsangaben auch ohne Google Maps weiterhin auf der Seite anzeigen lassen, können sie dies mit einem Plugin ebenfalls tun (siehe WP Plugin für Google Bewertungen). Daneben müssen sie für die Art von Kartendienst-Einbindung auch nicht den Datenschutzerklärungstext extra ergänzen dahingehend.

Hinweis zur Haftung: Diese Anleitung zur Google Maps Einbindung für WordPress-Seiten gibt nur eine unverbindliche und allgemeine Empfehlung ab und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar.

Natürlich helfen wir Ihnen gerne, wenn sie Hilfe bei der Einbindung von Google Maps oder anderen Anwendungen auf ihrem CMS-System benötigen. Kontaktieren sie uns gerne unverbindlich!

Auf welche Art bzw. mit welchem Plugin habt ihr eure interaktiven Karten auf euren Websites integriert? Teilt es gerne in der Kommentarsektion unten mit uns!

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